20.04.2008
Am Sonntag den 20.04.2008 kamen in der Concordia-Halle in Unnau etwa 120 Menschen von jung bis alt zusammen um der diesjährigen Jahreshauptversammlung der NPD Kreisverbandes Westerwald sowie des NPD Ortsverbandes Unnau beizuwohnen. Die Veranstaltung wurde dank der Mithilfe der Polizei rechtzeitig planmäßig eröffnet. Aus dem Ort Unnau und der Umgebung fanden sich zahlreiche Gutmenschen und sehr wenige Linke Chaoten ein.
Bei den Neuwahlen gab es keine große Überraschung und so wurde der Alte Vorstand einstimmig im Amt bestätigt. Der alte und neue Vorsitzende zeigt sich angesichts der breiten Unterstützung sehr zufrieden. Besonders aus der Region hatten viele Leute den Weg nach Unnau gefunden. In seiner Begrüßungsrede Stelle der Kreisvorsitzende besonders heraus, dass die Strategie aufgegangen sei, die Hinterzimmer der Kneipen zu verlassen und in den öffentlichen Raum vorzudringen. Er betonte, man wolle auch in Zukunft prüfen welche Hallen im Raum Westerwald für die Zwecke der NPD zu nutzen sind. Aufgrund des großen Andrangs im Vorfeld zur Veranstaltung in Unnau brach im Gemeinderat vor Ort Panik aus. Die NPD erwartet etwa 300 Leute zu Ihrer JHV. Die anvisierte Tagung in der großen Halle verweigerte das Gericht jedoch. Dank der perfekt funktionierenden Mobilisierungskette konnten jedoch rechtzeitig alle Interessenten über die Lage informiert werden, und blieben aus Platzgründen fern. Anschließend referierte der Gastredner Safet Babic über die aktuellen politischen Gegebenheiten in Rheinland-Pfalz. Er zeigt sich erfreut, dass so viele Menschen im Westerwald zu der Veranstaltung gekommen seien. Der hohe Mobilisierungsfaktor sei sicherlich auch ein Grund der guten Vorberichterstattung in der Presse, so Babic. In der Tat war auch Überregional darüber berichtet worden, dass die NPD in Unnau tagen würde.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war sicherlich gegen 18 Uhr erreicht. Mit stehenden Ovationen wurde die Ankunft von Udo Pastörs untermauert. Er hatte dem Kreisvorsitzenden bei dessen Besuch im Schweriner Landtag schon vor Monaten freudig zugesagt in Westerwald sprechen zu wollen. Udo Pastörs zeigt in seiner Rede wie immer deutlich, warum es den Machthabern, nicht nur im Parlament von Mecklenburg-Vorpommern, den Angstschweiß auf die Stirn treibt wenn diese mit aller Deutlichkeit ihr Versagen unter die Nase gerieben bekommen.
Untermalt wurde der erfolgreich verlaufene Nachmittag von der Musikgruppe „Carpe Diem“ aus Stuttgart. Sie zeigten, ihr ganzes Können, und das Publikum war begeistert.
Im Rahmen der JHV sagte der neue Kreisvorsitzende zufrieden: „Der Grundstein im Westerwald ist gelegt, Ich habe heute auf der Gegendemonstration viele Menschen gesehen. Dies zeigt, dass wir nach wie vor Thema Nummer eins hier und anderswo sind. Es ist mir zwar unverständlich, wie die angeblich so toleranten Menschen auf der Straße der NPD ihr demokratischen Grundrechte absprechen können, aber angesichts der Fehlinformationen aus der Presse und von den örtlichen Politikern sei dies doch die logische Konsequenz. Ist sei aber nicht das Ziel der NPD die Menschen anzusprechen, die sich bereits in ihr Schicksal ergeben habe, sondern gerade auf die Wähler zurück zu greifen, die sich nicht mit den gegebenen Verhältnissen abfinden wollen.“ Mit einem grinsen teile er mit, man werde sich im Zukunft Hallen aussuchen in deren Umfeld noch mehr „Bunte“ Platz hätten. „Wir müssen die Welle der Aufmerksamkeit nutzen, und auf ihr eines Tages in den Reichstag reiten!“, so bemerkte er abschließend in einem Gespräch mit unserer Pressestelle.