26.04.2008
Kein Vergeben und kein Vergessen Unter diesem Motto fanden sich zum dritten Mal Nationalisten in Stolberg zusammen um der Mordnacht vom 04.04.2008 zu gedenken. Unmittelbar nach der Mordnacht gedachten spontan 170 Nationalisten dem Ermordeten. Vor zwei Wochen versammelten sich bereits vorwiegend freie Kräfte. An diesem Samstag rief die NPD zu einem Trauermarsch auf. Auch an diesem nahmen wieder Aktivisten aus dem Kreisverband Westerwald teil.
Gemeinsam fuhren zahlreiche Mitglieder der Patei und freien Kräfte nach Stolberg. Am Bahnhof angekommen wurden die Demonstranten von der Polizei empfangen und anschließend weitergeleitet. Ohne größere Störungen zogen über 500 Nationale zu der Stelle, an dem ein junger Deutscher mit vier Messerstichen von Migranten ermordet wurde.
Zur Auftaktkundgebung sprachen der Stolberger NPD-Vorsitzende Willibert Kunkel und Christian Worch auf. Die Hauptkundgebung bestritten der Parteivorsitzende Udo Voigt, Generalsekretär Peter Marx, NRW-Landesvorsitzende Claus Cremer sowie der JN-Bundesvorsitzende Michael Schäfer.
Auf dieser Hauptkundgebung versuchte ein "couragierter" Bürger mit lauter Musik bei offenen Fenstern die Redner zu stören. Die Polizei wurde aufgefordert dies unverzüglich zu unterbinden, sonst würden solange weitere Redner aufgerufen, bis die Störung ein Ende findet. Überstunden für die Polizeikräfte. Das zeigte schnell Wirkung und nach einer Viertelstunde war der Spuk beendet. Zugutehalten kann man diesem Bürger, daß er über einen guten Musikgeschmack verfügt.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger standen auf der Strecke und bei den Kundgebungen am Fenster und auf den Balkonen. Die Nationalen haben ruhig und diszipliniert dem Ermordeten gedacht. Die üblichen haßerfüllten und menschenverachtende Sprechchöre der Linken wurden ignoriert. Auch Anfeindungen und Gewaltdrohungen von Ausländergruppen am Straßenrand wurden souverän von den Demonstranten mißachtet. Am Ort des Verbrechens wurden von einigen Teilnehmern Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt. In einer langen Reihe zogen die Nationalisten am Tatort vorbei und gedachten still dem Opfer. Auf dem Rückweg wurde die Demonstration lauter. Die Teilnehmer zeigten dadurch ihr Unverständnis und ihre Wut über das arrogante Stillschweigen aus Politik, Kirche und Medien.
Auf der Gegenseite sollen sich nach offiziellen Angaben etwa 600 Teilnehmer eingefunden haben. Die Pressemeldungen sind da recht großzügig. Also die übliche Bagage aus Berufsdemonstranten.