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01.04.2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Offene Grenzen kein Problem?

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Viele Bürger in der Grenzregion zu Polen und Tschechien schließen ihre Werkstätten und Lagerräume nicht mehr ab. Dies nicht, weil sie den Menschen jenseits von Oder und Neiße ein besonderes Vertrauen entgegen bringen. Nein, weil sie schon mehrfach seit der Grenzöffnung am 21.12.2007 Opfer von Einbrüchen und Diebstahl geworden sind. Hierbei wurden nicht nur wertvolle Gegenstände entwendet, sondern regelmäßig auch das Schloß aufgebrochen oder die Scheibe eingeschlagen. Um wenigstens letzteres zu vermeiden, sieht man nun von großartigen Sicherheitsvorkehrungen ab. Die Diebstähle verhindere die Polizei ohnehin nicht, weil sie im ländlichen Raum kaum präsent ist und in Zeiten steigender importierter Diebstahlskriminalität lieber Personal im großen Stil abbaut.



Das Geschwätz der Systemparteien, daß die Grenzöffnung doch unzählige Chancen für uns Deutsche mit sich bringen würde, bewahrheitet sich nun auf zynische Weise. Die „Chance“, Opfer eines Raubüberfalls, einer aufgebrochenen Gartenlaube oder eines gestohlenen Autos zu werden, ist massiv gestiegen. Die Zahl der gestohlenen Autos ist von 2005 bis 2009 im gesamten Bereich Cottbus/Spree-Neiße um 60% angewachsen, in Guben sogar um 206%. Rosige Zeiten warten auf uns, wenn nun noch hinzukommt, daß das Land Brandenburg bei der Sicherheit mit dem Rotstift ansetzt und zahlreiche Polizeistellen streichen will. Laut einem Bericht der „Lausitzer Rundschau“ vom 26.03.10 wurden 2009 im grenznahen Raum Brandenburgs ca. 500 Autos entwendet, ein Anstieg zu 2008 um mehr als ein Drittel. In Forst in der Lausitz sind selbst Traktoren, Strohpressen und Düngemittelmaschinen von den Dieben entwendet worden.



Sowohl die hohlen Phrasen, wonach die Grenzöffnung keine Risiken für uns Mitteldeutsche mit sich bringen würde als auch die Pläne, ganze Polizeieinheiten einzusparen, sind ein Schlag ins Gesicht für jeden rechtschaffenen Bürger. Mehr als die Hälfte des Gehalts eines Durchschnittsverdieners geht für Steuern und Abgaben drauf und dann kann man sich nicht mal mehr auf den Staat als Garanten für Sicherheit und Ordnung verlassen.



Die NPD ist die einzige Partei, die schon vor der EU-Osterweiterung 2004  gewarnt hat, daß damit horrende Kosten und immense Sicherheitsrisiken auf uns Deutsche zukommen würden. Auch vor der Grenzöffnung mahnten wir Vorsicht an, war es doch absehbar, daß das Gerede der Polit-Bonzen von den Chancen der Abschaffung der Grenzkontrollen sich schon bald als dreiste Lüge herausstellen würde. Nun stellt sich all das, was die NPD schon vor Jahren predigte, als reales und kaum noch beherrschbares Problem dar. Die Bürger werden mit ihren Problemen und Ängsten allein gelassen, zu teuer sei es, überall polizeiliche Präsenz zu zeigen.



Wir fordern ein sofortiges Ende der Rotstiftpolitik. Die Polizei muß wieder raus auf die Straße, auch im ländlichen Raum und in der Nacht muß die Präsenz der Polizei deutlich erhöht werden. Auch fordern wir die Wiedereinführung der Grenzkontrollen. Die wirtschaftlichen Vorteile der Grenzöffnung, die man uns versprach, blieben aus, doch die Probleme stiegen ins Unermeßliche.



Der Staat hat die Aufgabe, uns Deutsche zu schützen. Wenn die BRD dieser Aufgabe nicht mehr gerecht wird, ist es Zeit für einen Politik- und System-Wechsel!



Berlin,  den 31.03.2010


NPD-Pressestelle

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