25.03.2011
Erziehung statt Unterhaltung!
Höhere Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein! Aus diesem Grundsatz heraus lehnt die NPD ganz entschieden die Einführung von allgemeinen Studiengebühren in Rheinland-Pfälzischen Hochschulen ab.
Ziel der schulischen Ausbildung muss es sein, den jungen Menschen eine möglichst breite Allgemeinbildung für ihren späteren Lebensweg mitzugeben. Eine Veränderung der Zielorientierung und Leistungsanforderung in allen Schultypen, besonders in der Mittel- und Oberstufe, ist zwingend notwendig. Der Verdrängungswettbewerb zwischen den Schülern in der gymnasialen Oberstufe muß beendet werden.
Eine nationaldemokratische Schulpolitik in Rheinland-Pfalz sieht eine Stärkung der Haupt- und Realschulen als Kernelemente zur Vorbereitung auf eine berufliche Ausbildung vor. Wir Nationaldemokraten lehnen das Konzept der Realschule Plus ab, da dies lernwillige und lernfähige Schüler in ihrer Entwicklung hemmt und der Gleichmacherei Tür und Tor öffnet. Die gymnasiale Oberstufe sollte wieder zu ihrer eigentlichen Aufgabe, der Vorbereitung auf ein Hochschulstudium, zurück kehren. In diesem neuen und differenzierten Schulsystem steht eine breite Allgemeinbildung im Vordergrund der schulischen Ausbildung. Für eine tiefergehende Spezialisierung sind Berufs- und Hochschulen zuständig. Die Vermittlung von Identität, Heimatverbundenheit und Brauchtum muß durch die Fächergruppen Heimatkunde, Ethik sowie Regionale Geschichte und Volkskunde ein Schwerpunkt im Lernen werden. Ebenso gilt es in allen Altersstufen, einen Schwerpunkt der Ausbildung auf die Vermittlung deutscher Sprache, Kultur und Geschichte zu legen. Nur so kann ein Gefühl zur Heimat entwickelt und ein grundlegender Wertewandel vollzogen werden. Im Vordergrund einer ganzheitlichen Schulpolitik steht die Erziehung der jungen Menschen zu verantwortungsbewussten Staatsbürgern. Hingegen haben linke Bildungsreformen Schulen zu unfreiwilligen Unterhaltungsanstalten degradiert.
Daher fordert die NPD:
Deutsche Abschlüsse statt Bologna-Gleichschaltung
Die Globalisierung der Hochschulen durch den Bologna-Prozeß, welcher die Gleichschaltung der europäischen Hochschulen durch die Vereinheitlichung der Studiengänge und Abschlüsse zum Ziel hat, ist aus unserer Sicht abzulehnen. Die NPD fordert die Wiedereinführung der traditionsgemäßen Diplom- und Magisterstudiengänge und die Abschaffung des minderqualifizierenden Bachelorstudiums, durch das die Qualität eines Universitätsabschlusses zur besseren Berufsausbildung verkommt und nichts mehr mit einem Hochschulstudium gemein hat. Wir lehnen desweiteren die Privatisierung des Bildungswesens konsequent ab. Vorrang müssen staatliche Schulen haben, denn Bildung ist eine Gemeinschafts- und somit Staatsaufgabe.
Studiengebühren – und Konten werden von der NPD Rheinland-Pfalz abgelehnt!