23.08.2006
23./24.08.2006
Am Mittwoch den 23.08.2006 machten Teile des Kreisverbandes sich auf den Weg zu einer älteren Kameradin um dort bei der Ernte zu helfen. Die langjährige Mitstreiterin hatte um diesen Einsatz gebeten, da sie in diesem Jahr zu viel Obst zur Verfügung hat. Nachdem sie das meiste schon an die Nachbarschaft verteilt hatte blieb noch ein Teil für uns übrig.

Sie bat uns die gespendeten Früchte bedürftigen Menschen zukommen zu lassen. Der Wettergott war auf unserer Seite und nach Tagen des Regens konnten wir uns bei der Ernte über relativ gutes Wetter (wolkig aber trocken) freuen.

Nach etwa 3 Stunden der Ernte blickten wir auf ein reiches Ergebnis. Etwa 50 kg Pflaumen und 15 kg Äpfel waren geerntet.

Anschließend machten wir uns noch auf den Weg um eine Firma zu finden, die uns gratis Verpackungsmaterialien zur Verfügung stellen würde. Dies erreicht, machten wir uns daran, das Obst für die Verteilung zu portionieren. Vielen Dank an dieser Stelle an die Spender der Kartons.
Unser erster Abnehmer war schnell gefunden. Ein regionales Altenpflegezentrum in der VG Bad Mareinberg. Wir brachten unsere Lieferung prompt zur Küche, wo diese gerne angenommen wurde. Nach der Zweiten Lieferung übergab man uns als Dankschön eine Flasche Sekt, die wir natürlich an die Spenderin der Früchte weiter leiteten.
Eine gute Woche später jedoch zeigt der Heimleiter seinen wahren Charakter. Erst drohte er via Internet (http://de.indymedia.org//2006/09/157591.shtml) unseren Kreisverband anzuzeigen, - interessant wäre nur zu erfahren, weshalb - und dann ging er in einem erneuten Telefonat - wahrscheinlich nach Rücksprache mit seiner Rechtsberatung - auf Schmusekurs.
Er bat uns sehr freundlich alles aus dem Netz zu nehmen, was auf "sein" Altenheim hinweißt.
Die bereits gespendeten Früchte schien er dabei wohl bewusst vergessen zu heben. Stattdessen schmiss er mit Phrasen wie - die alten Menschen würden sich nur unnötig aufgeregt haben - um sich.
Wir stellen ganz klar in Zweifel, dass das Altenheim den Empfängern überhaupt gesagt hat woher die Spenden kamen, bzw. dass es sich bei dem Essen überhaupt um Spenden gehandelt hat.
Wir werden der Bitte natürlich nachkommen und den alten Menschen dort keine Spende mehr zukommen zu lassen. Andere Heime stehen ohnehin Schlange und reißen sich um Spenden. Wir hoffen allerdings, dass der Heimleiter künftig etwas mehr Charakter beweist und sich angemessen verhält. Es geht hier nicht um Politik sondern um ein gutes Werk! Er sollte sich vielleicht künftig selbst engagieren.
Leidtragende sind eben die Menschen, die teilweise von ihren Familien abgeschoben wurden, und denen eine kleine Freunde das Leben erleichtert.

Schon in den nächsten Wochen werden wir unseren Arbeitseinsatz fortsetzen und weitere Menschen beliefern. Wir alle können einen Teil dazu beitragen unsere Welt besser zu machen. Dieser Beitrag muss nicht immer Geld kosten. Bei entsprechendem Erfolg werden wir die Aktion jedes Jahr weiter verfolgen. Vielen Dank möchten wir allen Helferinnen und Helfern sagen, die, wie selbstverständlich, ihren Beitrag geleistet haben.
Volksgemeinschaft fängt bei jedem von uns an!!!