18.11.2006
Am Samstag den 18.11.2006 richtete der Kreisverband Westerwald sein alljährliches Heldengedenken aus. Gegen 17 Uhr trafen wir uns an der Stadthalle in Bad Marienberg, wo schon zahlreiche Kameraden versammelt waren. Von dort aus ging es dann zügig, wir wollten dem drohenden Regenschutt zuvorkommen, weiter zum Ehrenmal in Norken. Dort bildeten einige Kameraden einen Halbkreis mit Fackeln. Zum Lied „Ich hatte einen Kameraden“ marschierten zwei Kameraden mit dem Kranz und zwei mit unseren Fahnen durch den Fackelzug zum Denkmal.

Anschließend verlas der Kreisvorsitzende eine Gedenkrede. Inzwischen hatten sich zahlreiche Zuschauer aus dem Dorf um das Denkmal versammelt, um der Feierlichkeit beizuwohnen. Ein älterer Kamerad verlas dann noch ein Gedicht, welches der General Sepp Dietrich nach der Kapitulation verfasst hatte.
Beendet wurde die Veranstaltung mit dem Singen des Treueliedes. Alle anwesenden zeigten sich sichtlich gerührt und zufrieden. Wieder einmal wurde bewusst, dass wir mehr denn je in der Mitte des Volkes angekommen sind. Das Totengedenken ist uns Mahnung und Verpflichtung zugleich.
Ewig lebt der Toten Tatenruhm!