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21.03.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Nach der Wahl ist vor der Wahl!

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Sachsen-Anhalt – Erklärung des Präsidiums

Das Präsidium der NPD analysierte heute den Wahlausgang in Sachsen-Anhalt. Das vornehmliche Ziel, einen dritten Landtag in Mitteldeutschland zu erobern, wurde knapp verfehlt. Zunächst bedankt sich das Präsidium bei allen Aktivisten, den Kandidaten, der Wahlkampfleitung und den vielen Spendern, welche diesen großartigen Wahlkampf erst möglich gemacht haben.

Der Spitzenkandidat Matthias Heyder hatte eine dynamische Führungsmannschaft präsentiert und der erfahrene Landeswahlkampfleiter Holger Apfel einen gut durchorganisierten Wahlkampf für die NPD geführt. Die NPD war in jedem Dorf sichtbar, unsere Zeitungen und Flugschriften erreichten viele Wähler. Erstmalig wurde ein umfassender Auftritt mit Bild und Ton im Weltnetz professionell durchgeführt.

Dennoch ist es uns offensichtlich nicht gelungen, das in Sachsen-Anhalt vorhandene Wählerpotential von etwa 20 Prozent für uns auszuschöpfen. Das mag zum einen an der politischen „Großwetterlage“ gelegen haben, wonach sich in Krisenzeiten viele Wähler bekanntermaßen notwendigem Wandel verschließen. Andererseits inszenierten die Blockparteien Hand in Hand mit den gleichgeschalteten Massenmedien gerade in den letzten Tagen vor dem Wahl-Sonntag eine auch für bundesdeutsche Verhältnisse beispiellose Schmutzkampagne gegen die NPD.

Mancher unserer Aktivisten wird sich in diesen Tagen fragen: Lohnt es sich überhaupt noch, diesen Kampf weiterzuführen? - Angesichts unseres hohen Anspruches, nicht sein zu wollen wie die anderen, darf sich diese Frage für uns nicht stellen. Wir kämpfen nicht um Geld und Posten, sondern für Überwindung des politischen Systems. Angesichts der geringen Wahlbeteiligung von 51,2 Prozent und ca. zehn Prozent, welche auf die NPD und „Sonstige“ entfielen, haben sich gerade einmal 41 Prozent der Wähler für eine Systempartei entschieden. 59 Prozent wollen offensichtlich mit den Versagerparteien nichts mehr zu tun haben – hier liegt unser Zukunftspotential. Wie dieses erreicht werden kann, darüber werden wir uns in den nächsten Wochen mit den verschiedenen Wahlkampfleitungen kritisch auseinanderzusetzen haben. Dabei werden wir Wege aufzeigen müssen, wie wir künftig in den Städten bessere Ergebnisse erzielen können. Während sich die Blocklparteien noch auf die Rentner als Wählerschicht verlassen, hat die NPD mit einem Anteil von 12% bei den Jungwählern die Weichen für die Zukunft gestellt.

Abschließend bleibt festzustellen, daß wir in allen mitteldeutschen Ländern heute über ein Stammwählerpotential von vier bis sechs Prozent verfügen, welches nur einen Bruchteil unserer Möglichkeiten ausschöpft. Nur kontinuierliche, strukturelle Aufbauarbeit in den Verbänden wird uns künftig das vollständige Wählerpotential erreichen lassen. Für die Nationaldemokraten kann es jetzt nur heißen: Nach dem Wahlkampf ist vor dem Wahlkampf – die Chance,  positive Akzente zu setzen, bietet sich für uns bereits in den nächsten Monaten bei den Landtagswahlen in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Wer nicht kämpft kann weder gewinnen, noch verlieren.

Nur, wer handelt kann verändern, handeln wir und kämpfen weiter für ein deutsches Deutschland!

Berlin, den 21.03.2011

Das NPD-Parteipräsidium

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