31.03.2011
Nachdem nun der erste Pulverdampf verzogen ist und viele „Schnellschüsse“ mit teils richtigen, teils überzogenen oder nicht belegbaren „Analysen“ Verbreitung finden, nehme ich zu den jüngsten Ereignissen wie folgt Stellung: Die ersten Wahlen des Superwahljahres 2011 sind für alle Deutschen, die noch Deutsche sein wollen, ein Schlag ins Gesicht.
Gut 80 Prozent der Bevölkerung stimmten bislang den Thesen Thilo Sarrazins zu. In einer Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung wurde festgestellt, daß ein Viertel der Bevölkerung „fremdenfeindlich“ eingestellt sei und mehr als 30 Prozent stimmten der Aussage zu: „Ausländer kommen, um den Sozialstaat auszunutzen.“ Die Kompetenz der NPD liegt in erster Linie in Sachen Ausländer- und Asylantenpolitik. Wieso bleiben dann die Wahlerfolge aus? Was machen wir falsch? Warum wählen die Deutschen, die noch zur Wahl gehen, überwiegend multikulturell? Warum schaffen wir es nicht, die Nichtwähler an die Wahlurnen zu bringen? Der Politikwissenschaftler Everhard Holtmann sagte die Niederlage der NPD in Sachsen-Anhalt frühzeitig voraus. Die NPD habe „kein zugkräftiges Thema, mit dem sie weite Teile der Nichtwähler für sich gewinnen könnte“, behauptete der Forscher. Ist das wirklich so?
In allen hochentwickelten Staaten des von Europiden beherrschten und besiedelten Teiles der Erde, können wir beobachten, wie Multikulturalisierung, Verdummung, Verarmung, Entdemokratisierung und Entpolitisierung der Masse der Nationen rasch voranschreiten. Wir werden im wachsenden Maß US-amerikanisiert. Alle diese Nationen erleben eine Drittelung der Gesellschaft: ein Drittel Profiteure und Kollaborateure, ein Drittel das von der Hoffnung lebt, ein Teil des oberen Drittels zu werden, und ein Drittel, das in Armut ohne Perspektive dahinvegetiert.
Wer in dieser Lage wie wir den Feind erkennt, markiert und angreift, muß damit rechnen, daß er sich wehrt. Das ist ganz normal. In diesem Zusammenhang sei gleich allen selbsternannten Strategen entgegengehalten, daß es keine Möglichkeit gibt durch materielle Taschenspielertricks, wie dem Umbinden von Krawatten und dem Tragen von Nadelstreifenanzügen, den Feind gewogener zu machen. Der Feind erkennt nur den an, der ihm ideell entgegenkommt und damit seine eigene Weltanschauung verrät. Wir werden uns nie selber verraten.
Es mag sein, daß wir diese Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt nicht führen würden, hätte es keinen Tsunami mit dem folgenschweren Atomunfall und keine „Junker Jörg Debatte“ gegeben. Angesichts der eingangs geschilderten Ausgangslage dürften uns aber auch keine Ergebnisse von 1,1 Prozent in Baden Württemberg oder 5,2 Prozent in Sachsen-Anhalt ruhig schlafen lassen. Während die Überfremdung unweigerlich voran schreitet, schaffen im Westen mal die Republikaner knapp ein Prozent, mal wir Nationaldemokraten. Wenn wir in Mitteldeutschland über ein Stammwählerpotential von vier bis sieben Prozent verfügen, sind es im Westen der BRD zusammen mit den REP gerade mal zwei bis drei Prozent.
Die Beantwortung der oben gestellten Fragen erfordert sicher einen Austausch der Erfahrungen und Meinungen unserer Führungskräfte. Aus diesem Grund berufe ich in Kürze eine Sondersitzung des Parteivorstandes mit allen Landesvorsitzenden ein. Thema wird dort u.a. sein: „Wahlanalysen und Folgerungen für die künftige strategische und inhaltliche Ausrichtung der NPD.“
Für mich gibt es in der Politik allerdings Prinzipien in der Frage der deutschen Souveränität, der Überfremdung, sowie dem Bekenntnis zum Abstammungsprinzip und der Tatsache, daß sozial eben nur national geht. Grundlage jeden politischen Handelns ist für mich das Wohl des eigenen Volkes. Eine nationale Partei, die sich scheut, derartige Positionen zu vertreten, ist so überflüssig wie ein Kropf.
Die aktuelle Lage in der BRD ist alles andere als rosig. Immer mehr Bürger wenden sich von der Politik ab, weil sie glauben, doch nichts mehr ändern zu können und von den Systempolitikern maßlos enttäuscht sind. Der eigentliche Souverän, das Volk, hat in der BRD nichts mehr zu sagen. Professor Hans Herbert von Arnim brachte dies erst kürzlich auf den Punkt indem er sagte, daß die BRD keine echte Demokratie mehr sei, wo es weder Herrschaft durch das Volk noch für das Volk gäbe. So werde die BRD von einer „politischen Klasse beherrscht“. Das seien die Berufspolitiker, etwa zwei Prozent aller Mitglieder der Bundestagsparteien, „die vornehmlich aus Eigeninteresse handeln.“ Eine aktuelle Studie zur Armut in der BRD-Gesellschaft stellt darüber hinaus fest, daß 18 Prozent der Deutschen unter der Armutsgrenze leben, also fast ein Fünftel des Volkes. Die Einkommen der Armen sanken statistisch gesehen in den letzten zehn Jahren von durchschnittlich 938 Euro auf 781 Euro monatlich. Das bedeutet im Klartext, daß die NPD recht behalten hat und trotz der vielgepriesenen „Reformen“ das Durchschnittseinkommen ständig sinkt, während die Reichen in diesem Lande immer größere Vermögen anhäufen. In den letzten 10 Jahren explodierten die Preise, während die Reallöhne sanken. Gnädig sprechen „die da oben“ den Hartz IV Empfängern ganze 5 Euro nach monatelangem Gerangel zu. Betriebe werden von Finanzinvestoren ausgeschlachtet und der Niedriglohnsektor wird stetig ausgebaut. Die Zukunft der BRD bleibt düster. An den Tatsachen ändert sich nichts. Die jüngsten Stimmenzugewinne der multikulturellen Blockparteien basieren auf dem Unglück der Menschen angesichts einer unberechenbaren Naturkatastrophe.
Was unsere Aktivisten und Spender an Opfern für unsere nationale Sache erbrachten, war das Lebenselixier für unsere Wahlkämpfe vor Ort, um den diabolischen Kräften der Verderbnis entgegentreten zu können. Dafür möchte ich mich ganz besonders persönlich bedanken und Sie alle auffordern, den Kampf für ein besseres Deutschland mit ganzer Kraft weiterzuführen. Während sich viele unserer Spender den Euro regelrecht vom Mund absparten und unsere Wahlhelfer teilweise bis zum Umfallen arbeiteten, schütten jene politischen Kräfte, die jede nationale Regung als Bedrohung ihrer gut dotierten Statthalterrolle begreifen, Millionen und Abermillionen in Umerziehungsprogramme wie den „Kampf gegen rechts“. Für diesen „Kampf von Links“ läßt die EU und der Pleitestaat BRD neben der sogenannten Euro-Rettung, Integrationsprogrammen und Afghanistan-Krieg Milliarden von ungedeckten Euro drucken.
Es ist in der Tat ein ungleicher Kampf, den wir in einem Klima der Angst zu führen haben. Trotz physischer und psychischer Bedrohung und Einschüchterung, zeigen aber immer mehr Deutsche Mut und Flagge im Kampf für ein besseres Deutschland.
Das Magdeburger Ergebnis wird gewiß weder unseren berechtigten Erwartungen noch den Erfordernissen gerecht, die die Notlage unseres Volkes verlangt. Sollen wir daran verzweifeln? Nein, denn zwar wurde diese Schlacht nicht siegreich beendet, aber um unser Volk vor seinem Untergang zu bewahren, gilt es den Kampf weiterzuführen gegen die ebenso unheilvolle wie mächtige Allianz der Volksverderber.
Kein geringerer als der Königsberger Immanuel Kant, einer von Deutschlands bedeutendsten Philosophen, zeigt uns auf, warum so viele Menschen auch in Sachsen-Anhalt noch gescheut haben, politische Verantwortung zu übernehmen und ihre Stimme der einzig wahren nationalen Kraft zu geben. Kant schrieb vor gut 200 Jahren: „Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen, dennoch gern zeitlebens unmündig bleiben und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein.“
Die NPD kämpft dafür, daß das deutsche Volk wieder mündig wird und frei von äußerlichen Zwängen sein Recht auf Selbstbestimmung verwirklichen kann. Das ist kein leichter Weg. Doch die jüngsten Wahlergebnisse begreifen wir als ein Menetekel – jetzt erst recht!
Wer, wenn nicht die NPD, ist die Kraft, die das deutsche Volk aus der Versklavung führt?
Wer, wenn nicht die NPD, steht für Deutschlands glorreiche Geschichte, für den völkischen Freiheits- und Selbstbehauptungskampf der Gegenwart? Für eine Zukunft, in der unser Volk wieder seinen rechtmäßigen Platz in der Gemeinschaft freier Völker einnimmt! Wer Bürgerkrieg und Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele ablehnt, dem bleibt nur der Kampf mit dem Stimmzettel.
Darum, liebe Mitstreiter, halten Sie der deutschen Sache ihre unverbrüchliche Treue und unterstützen Sie die NPD mit allen ihren Möglichkeiten im Kampf um die nationale Wiedergeburt Deutschlands, den es zu führen gilt an allen Fronten, auf allen Ebenen und mit allen uns Deutschen würdigen Mitteln!
Dipl.sc.pol. Udo Voigt
NPD-Parteivorsitzender